Hochwasser

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Am 25.07.2017 wurden wir um 06.16 Uhr ├╝ber DME zu einem Einsatz Am M├╝hlgraben 36 alarmiert. Der tagelang anhaltende Dauerregen hatte zu einer ├ťberlastung des Abwassernetzes gef├╝hrt. Das Wasser drohte, nach ├ťbersp├╝lung der Stra├če auch in die umliegenden H├Ąuser zu gelangen. Nach Einsatz unserer Tauchpumpen und provisorischer Abdichtung gelang es, zumindest vor├╝bergehend Abhilfe zu schaffen.

Im Anschluss (ca. 09.30 Uhr) folgte ein Einsatz in die Blumenstra├če 2. Hier war der Keller fl├Ąchendeckend betroffen. Da die Wassertiefe allerdings f├╝r unsere Tauchpumpen zu niedrig war, mussten wir kurzfristig einen Wassersauger aus der FTZ organisieren.

Gegen 13.30 Uhr haben wir unsere Einsatzbereitschaft wieder aufgel├Âst.

Foto(s): F. J├Ąger, K. Ernst

Hochwasser in Lasfelde

Bereits seit Samstag warnen die Internetwetterprotale f├╝r den Kreis Osterode vor ergiebigen Niederschl├Ągen. Samstagnachmittag ab ca. 17.00 Uhr wurde die Prognose war. Seitdem regnet es ausdauernd und in F├Ârste wurden bis Sonntagnachmittag bereits 52 Liter pro Quadratmeter gemessen. So etwas bleibt nat├╝rlich nicht ohne Folgen, die S├Âse und deren Zufl├╝sse schwollen zu rei├čenden Str├Âmen an und f├╝hren reichlich Treibholz mit sich, was zus├Ątzliche Probleme mit sich bringt.

So herrschte vor allem in den Seest├Ądte LaPeKa wieder der Ausnahmezustand. In der Bremkestra├če in Lasfelde trat die Gro├če Bremke ├╝ber das Flu├čbett und droht in die Keller der anliegenden H├Ąuser zu laufen.

Im weiteren Verlauf sind die Firma Christ und das Kl├Ąrwerk massiv betroffen. Dort konzentrierten sich die Einsatzkr├Ąfte aus dem gesamten Landkreis, sowie das Technische Hilfswerk. Am sp├Ąten Sonntagabend traf dort die FFW Barbis und THW Bad Lauterberg mit weiteren Sands├Ącken ein.

In der Seesener Stra├če mussten Fahrzeuge eines Gebrauchtwagenh├Ąndlers ├╝ber eine Behelfsbr├╝cke aus ├╝berflutetem Grund gezogen werden.

In F├Ârste mussten einige Keller leergepumpt werden, aber die S├Âse h├Ąlt es noch in ihrem Bett. Viel Platz ist dort allerdings auch nicht mehr. Am Kl├Ąrwerk dr├╝ckte das Wasser bereits den Gulideckel hoch und auch dort liefen die Pumpen.

In Eisdorf waren bereits am fr├╝hen Abend die Grundst├╝cke an der S├Âse von der ├ťberschwemmung bedroht. Bei steigendem Pegel d├╝rfte hier auch Landunter gemeldet werden.

Der Hilfskr├Ąften und den betroffenen Anwohnern steht auf jedenfall eine lange Nacht bevor.

Noch bis Montagmittag soll der ergiebiger Dauerregen mit Mengen von 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter anhalten, einschlie├člich der bereits gefallenen Regenmengen.

Quelle und weitere Bilder: Eseltreiber


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Hochwasser

Am vergangenen Donnerstagabend, gegen 20:30 Uhr traf das Gewitter die Seest├Ądte Lasfelde, Petersh├╝tte und Katzenstein besonders schlimm. Starkregen von rund 25 l / qm / h ├╝ber rund 30 Minuten liess die Kanalisation an ihre Grenzen sto├čen und verwandelte die Stra├čen insbesondere im Unterdorf und Am Anger in Lasfelde zu sintflutartigen B├Ąchen.

Insgesamt 28 Einsatzstellen waren aufgelaufen, in zahlreichen weiteren Kellern halfen sich die Menschen selbst. Besonders dramatisch war zwischenzeitlich die Gef├Ąhrdung des Umspannwerkes der HarzEnergie An der Bahn, in der N├Ąhe zur Landwehr (Richtung Badenhausen) sowie an der im Bau befindlichen Br├╝cke in der Lasfelder Stra├če. Ein Teil der Stra├če Urtalsweg wurde stark besch├Ądigt, der Gehweg auf mehreren Quadratmetern einfach weggerissen. Im Bereich des Unterdorfs pumpte die Feuerwehr das Wasser mittels zweier Wasserwerfer auf hinter der Bebauung liegende Wiesen, um das Hereinlaufen in die Keller zu unterbrinden bzw. zu reduzieren.

Da nicht klar war, wie lange der Regen andauert, wurde durch die Ortsfeuerwehr Lasfelde sofort umfangreich nachalarmiert. Zur Unterst├╝tzung wurden die Feuerwehren aus F├Ârste, Dorste, Nienstedt, Freiheit und Lerbach sowie der THW-Ortsverband Osterode und der st├Ądtische Bauhof hinzugerufen. Unterst├╝tzung aus Osterode und der benachbarten Samtgemeinde Bad Grund konnte nicht angefordert werden, weil das Unwetter dort ├Ąhnliche Sch├Ąden angerichtet hatte und die Feuerwehren bereits im Einsatz waren.

Zur Entlastung der Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL) wurde am Feuerwehrhaus Lasfelde eine zentrale Einsatzleitung und ein Bereitstellungsraum f├╝r die vielen Einsatzkr├Ąfte eingerichtet und von hier der Einsatz der insgesamt rund 150 Helfer koordiniert. Durch das Nachlassen des Regens wurden die gef├╝llten und herbeigeschafften Sands├Ącke gl├╝cklicherweise nicht mehr gebraucht.

Auff├Ąllig war die Unvernunft einiger Verkehrsteilnehmer, die trotz Sperrung und Ansprache durch Feuerwehrkr├Ąfte, stark ├╝berflutete Bereiche durchfuhren. Der Fahrer eines PKW blieb sogar in einer ├╝berfluteten Unterf├╝hrung stecken ÔÇôund liess dann seine Frau das Auto aus dem Wasser schieben! Die Feuerwehr bittet Verkehrsteilnehmer daher eindringlich, Sperrungen der Feuerwehr zu beachten, auch wenn die Polizei aus Gr├╝nden schwacher Kr├Ąfte nicht vor Ort sein kann. Eine Missachtung gef├Ąhrdet die Einsatzkr├Ąfte und den Verursacher selbst.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Osterode am Harz


Eseltreiber – Teil 1
(wob) Heute Abend l├Âste der starke Gewitterregen in LaPeKa Katastophenalarm aus. Der Wellbach und viele Gr├Ąben fassten die Wassermassen nicht mehr. Zahlreiche Stra├čen und Keller wurden ├╝berflutet. Die Feuerwehren und das THW waren mit allen verf├╝gbaren Kr├Ąften im Einsatz. Neuralgische Punkte waren die Br├╝ckenbaustelle in Lasfelde und das Umspannwerk an der Bahn, welches vollzulaufen drohte. Als der Regen nachlies, zeigte sich der Himmel wieder friedlich.

Eseltreiber – Teil 2
(cb) Das Grummeln am Donnerstagabend und die schwarze Wand, die ├╝ber den Westerh├Âfer Wald aufzog verhie├č schon nichts gutes, aber w├Ąhrend z.B. in F├Ârste lediglich eine leichter Regenschauer niederging ├Âffneten sich von Badenhausen bis Osterode die Schleusen und es kam eine wahre Sintflut vom Himmel. Etwa eine halbe Stunde hielt der Starkregen an und verwandelte B├Ąche und Gr├Ąben in Fl├╝├če, ├╝berflutete und untersp├╝lte Stra├čen, setzte Keller unter Wasser und lief in H├Ąuser. Die Kanalisation war hoffnungslos ├╝berfordert und das Wasser sprudelte aus den Gullideckeln und dr├╝ckte sie hoch.

Bis kurz vor Mitternacht waren 140 M├Ąnner und Frauen der Feuerwehren aus Osterode, F├Ârste, Nienstedt,Eisdorf, Dorste, Freiheit, Lerbach und Bad Grund sowie des THWs im Einsatz und taten ihr Bestes den Wasser- und Schlammmassen Herr zu werden. Ein besonderer Gefahrenpunkt war das Umspannwerk der Harz Energie “An der Bahn” in Katzenstein. Dieses drohte vollzulaufen und wurde vom THW mit Sands├Ącken vor den Wassermassen gesch├╝tzt.

Quelle: Eseltreiber
Mehr Fotos auf Eseltreiber – untere H├Ąlfte


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Hochwasser in Dorste

Um 8 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Dorste per Funkmeldeempf├Ąnger von der Leitstelle in Osterode alarmiert,mit der Durchsage “Hochwassereinsatz”. Nach den heftigen Regenf├Ąllen der vergangenen 24 Stunden stieg der Pegel des Dorfbaches stetig an, so dass der M├╝hlengraben ├╝ber die Ufer trat.

Zwei Einsatzstellen mussten abgearbeitet werden: An der Schanze, hier floss das Wasser vom Berg auf die Grundst├╝cke der Anwohner.

In der H├╝ttebergstra├če versperrten B├Ąume den Abfluss des Wassers, so dass der Bauhof diese mit Unterst├╝tzung der Feuerwehr abtransportieren musste.


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Hochwasser in Schwiegershausen

Hochwasser im gesamten Landkreis Osterode In den gestrigen Abendstunden wurden die Freiwilligen Feuerwehren Dorste und ├ťhrde um 18 Uhr per Sirene und Funkmeldeempf├Ąnger von der Leitstelle in Osterode alarmiert. Die Durchsage lautete “Zur Unterst├╝tzung Hochwassereinsatz nach Schwiegershausen”.

In Schwiegershausen angekommen, fanden wir die Stra├čen einen Meter hoch mit Wasser vor.

Das Wasser bahnte sich den Weg durch die Stra├čen in die Keller der Privath├Ąuser, so das unser L├Âschgruppenfahrzeug (LF 8) die Aufgabe erhielt die Freiwillige Feuerwehr Schwiegershausen zu unterst├╝tzen, beim Keller auspumpen zu helfen.

W├Ąhrend diesem Einsatz, verblieben weitere Kammeraden der Feuerwehr Dorste in Dorste, unterst├╝tzt durch die Freiwillige Feuerwehr Marke, und versuchten sich hier einen ├ťberblick ├╝ber die Lage zu verschaffen. Um den Bewohnern der betroffenen Stra├čen zu helfen, da hier das Wasser immer weiter anstieg.

W├Ąhrend diesem Verlauf, wurde das LF 8 (das mit drei Pumpen best├╝ckt ist) wieder zur├╝ck nach Dorste beordert, da wir im Dorf w├Ąhrend dessen keine Pumpen einsetzen konnten.

Im gesamten Verlauf des Abends wurden wir durch Feuerwehrkammeradinnen unterst├╝tzt, die im Feuerwehrger├Ątehaus hei├čen Kaffee und Essen f├╝r uns bereitgestellt hatten.

Hierf├╝r noch einmal ein Dank s├Ąmtlicher Feuerwehrkammeradinnen und Kammeraden.

In den Sp├Ąteren Abendstunden, gegen 22 Uhr ging der Pegel des Dorfbaches aber langsam zur├╝ck, so dass nur noch an wenigen Stellen unser Einsatz ben├Âtigt wurde.


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