Schwelbrand im Schornnstein

Sorry there has been a problem with your feed.

Zu einem Brandeinsatz im Getreidesilo der Raiffeisen wurden wir am Samstag, 16.08.2013, 18.08 Uhr, alarmiert. Der Entstehungsbrand in der Getreidetrocknungsanlage wurde glücklicherweise rechtzeitig durch Mitarbeiter erkannt und mit Feuerlöschern bekämpft. Abgelöscht wurde sodann durch unsere Kräfte unter Atemschutz. Die Wärmebildkamera der Freiheiter Kameraden wurde hinzugeholt, um etwaige Glutnester auszuschließen. Eine Getreidezelle wurde vorsorglich entleert (Dank an den Kameraden Alexander Haase für die kurzfristige Organisation eines geeigneten Anhängers). Da mit Hilfe der Kamera auch hohe Temperaturen im Schornstein festgestellt wurden, ist ferner der Bezirksschornsteinfegermeister alarmiert worden. Dieser hat zwar keinen Mangel am Schornstein feststellen können, ist aber sodann auf eine andere mögliche Ursache des Brandes gestoßen.

Die Getreideannahme kam für die Dauer des Einsatzes zum Stillstand und führte zu einem langen Rückstau auf der Bundesstraße. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich von der Polizei geleitet.

Insgesamt konnte aufgrund des schnellen Eingreifens der Mitarbeiter sowie der sofortigen Alarmierung unserer Wehr ein größerer Schaden verhindert werden.

Fotos: Alexander H.


Unerlaubtes Feuer auf dem Osterfeuerplatz

Am 31.07.2013, 13.10 Uhr, wurden wir über die Meldeempfänger zu einem „Böschungsbrand im Oberdorf“ alarmiert. Ein aufmerksamer Autofahrer hatte von der Kreisstraße Richtung Schwiegershausen lodernde Flammen in der angrenzenden Feldmark oberhalb von Dorste gesichtet.

Insgesamt 9 Kameraden setzten sich mit beiden Fahrzeugen in Bewegung und konnten das Feuer dem Osterfeuerplatz auf dem Moosberg zuordnen.

Gemeinsam mit der inzwischen eingetroffenen Polizeistreife fanden wir dort ein herrenloses Feuer vor, welches vom Ausmaß her ein übliches Lagerfeuer übertraf.

Aufgrund der beinahe wochenlang vorherrschenden Trockenheit sowie der angrenzenden Getreideflächen und Böschungen, hätte ein stärkerer Wind ohne Weiteres ein Ausbreiten des Feuers begünstigen können. Das vorgefundene Feuer haben wir noch eine Weile kontrolliert abbrennen lassen.

Es wird darauf hingewiesen, dass ein Abbrennen von geeignetem Material generell erst nach Genehmigung der Stadt Osterode am Harz zulässig ist. Hierzu genügt in der Regel ein Anruf ein paar Tage vor dem gewünschten Termin. Nach Prüfung der Voraussetzungen und Erteilung der Erlaubnis wird hierüber sodann die Feuerwehreinsatzleitstelle sowie die Polizei seitens der Stadt informiert.

Der Verursacher hätte also einen solchen Aufwand von Feuerwehr und Polizei recht einfach verhindern können …

Foto: Christoph M.

Hochwasser in Lasfelde

Bereits seit Samstag warnen die Internetwetterprotale für den Kreis Osterode vor ergiebigen Niederschlägen. Samstagnachmittag ab ca. 17.00 Uhr wurde die Prognose war. Seitdem regnet es ausdauernd und in Förste wurden bis Sonntagnachmittag bereits 52 Liter pro Quadratmeter gemessen. So etwas bleibt natürlich nicht ohne Folgen, die Söse und deren Zuflüsse schwollen zu reißenden Strömen an und führen reichlich Treibholz mit sich, was zusätzliche Probleme mit sich bringt.

So herrschte vor allem in den Seestädte LaPeKa wieder der Ausnahmezustand. In der Bremkestraße in Lasfelde trat die Große Bremke über das Flußbett und droht in die Keller der anliegenden Häuser zu laufen.

Im weiteren Verlauf sind die Firma Christ und das Klärwerk massiv betroffen. Dort konzentrierten sich die Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis, sowie das Technische Hilfswerk. Am späten Sonntagabend traf dort die FFW Barbis und THW Bad Lauterberg mit weiteren Sandsäcken ein.

In der Seesener Straße mussten Fahrzeuge eines Gebrauchtwagenhändlers über eine Behelfsbrücke aus überflutetem Grund gezogen werden.

In Förste mussten einige Keller leergepumpt werden, aber die Söse hält es noch in ihrem Bett. Viel Platz ist dort allerdings auch nicht mehr. Am Klärwerk drückte das Wasser bereits den Gulideckel hoch und auch dort liefen die Pumpen.

In Eisdorf waren bereits am frühen Abend die Grundstücke an der Söse von der Überschwemmung bedroht. Bei steigendem Pegel dürfte hier auch Landunter gemeldet werden.

Der Hilfskräften und den betroffenen Anwohnern steht auf jedenfall eine lange Nacht bevor.

Noch bis Montagmittag soll der ergiebiger Dauerregen mit Mengen von 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter anhalten, einschließlich der bereits gefallenen Regenmengen.

Quelle und weitere Bilder: Eseltreiber


Brand in Schuppen

Als in Dorste die Sirenen heulten, waren sich fast alle sicher, dass es sich um die traditionelle Mai-Übung handeln müsste. Und sie sollten Recht behalten. Diesmal standen Menschenrettung und Brandbekämpfung im Vordergrund.

Denn es wurde angenommen, dass zwei Kinder mit Streichhölzern im Geräteschuppen von Familie Kahle in der Meierbreite gezündelt hatten. So kam es auch dazu, dass das Gebäude „lichterloh brannte“. Damit aber nicht genug, denn von den beiden Kindern fehlte jede Spur. – Sollten sie etwas noch in dem Schuppen sein?

Bei der Rettung der beiden durch zwei Atemschutzgeräteträger wurde ferner simuliert, dass einer von ihnen durch einen Sturz selbst in Gefahr geriet, konnte aber rechtzeitig durch den Sicherheitstrupp gerettet werden.

Bei der anschließenden Nachbesprechung zeigten sich die Verantwortlichen allgemein zufrieden mit dem Ablauf der Übung.

Foto: Bordfeld