Baum auf fahrenden PKW / keiner verletzt

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle lag ein umgekippter Baum auf der Motorhaube des PKW. Der Baum wurde durch die Feuerwehr beseitigt. Neben der Ortsfeuerwehr Dorste waren auch ein RTW, sowie Polizei und der stÀtische Bauhof an der Einsatzstelle.

Hochwasser

Am vergangenen Donnerstagabend, gegen 20:30 Uhr traf das Gewitter die SeestĂ€dte Lasfelde, PetershĂŒtte und Katzenstein besonders schlimm. Starkregen von rund 25 l / qm / h ĂŒber rund 30 Minuten liess die Kanalisation an ihre Grenzen stoßen und verwandelte die Straßen insbesondere im Unterdorf und Am Anger in Lasfelde zu sintflutartigen BĂ€chen.

Insgesamt 28 Einsatzstellen waren aufgelaufen, in zahlreichen weiteren Kellern halfen sich die Menschen selbst. Besonders dramatisch war zwischenzeitlich die GefĂ€hrdung des Umspannwerkes der HarzEnergie An der Bahn, in der NĂ€he zur Landwehr (Richtung Badenhausen) sowie an der im Bau befindlichen BrĂŒcke in der Lasfelder Straße. Ein Teil der Straße Urtalsweg wurde stark beschĂ€digt, der Gehweg auf mehreren Quadratmetern einfach weggerissen. Im Bereich des Unterdorfs pumpte die Feuerwehr das Wasser mittels zweier Wasserwerfer auf hinter der Bebauung liegende Wiesen, um das Hereinlaufen in die Keller zu unterbrinden bzw. zu reduzieren.

Da nicht klar war, wie lange der Regen andauert, wurde durch die Ortsfeuerwehr Lasfelde sofort umfangreich nachalarmiert. Zur UnterstĂŒtzung wurden die Feuerwehren aus Förste, Dorste, Nienstedt, Freiheit und Lerbach sowie der THW-Ortsverband Osterode und der stĂ€dtische Bauhof hinzugerufen. UnterstĂŒtzung aus Osterode und der benachbarten Samtgemeinde Bad Grund konnte nicht angefordert werden, weil das Unwetter dort Ă€hnliche SchĂ€den angerichtet hatte und die Feuerwehren bereits im Einsatz waren.

Zur Entlastung der Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL) wurde am Feuerwehrhaus Lasfelde eine zentrale Einsatzleitung und ein Bereitstellungsraum fĂŒr die vielen EinsatzkrĂ€fte eingerichtet und von hier der Einsatz der insgesamt rund 150 Helfer koordiniert. Durch das Nachlassen des Regens wurden die gefĂŒllten und herbeigeschafften SandsĂ€cke glĂŒcklicherweise nicht mehr gebraucht.

AuffĂ€llig war die Unvernunft einiger Verkehrsteilnehmer, die trotz Sperrung und Ansprache durch FeuerwehrkrĂ€fte, stark ĂŒberflutete Bereiche durchfuhren. Der Fahrer eines PKW blieb sogar in einer ĂŒberfluteten UnterfĂŒhrung stecken –und liess dann seine Frau das Auto aus dem Wasser schieben! Die Feuerwehr bittet Verkehrsteilnehmer daher eindringlich, Sperrungen der Feuerwehr zu beachten, auch wenn die Polizei aus GrĂŒnden schwacher KrĂ€fte nicht vor Ort sein kann. Eine Missachtung gefĂ€hrdet die EinsatzkrĂ€fte und den Verursacher selbst.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Osterode am Harz


Eseltreiber – Teil 1
(wob) Heute Abend löste der starke Gewitterregen in LaPeKa Katastophenalarm aus. Der Wellbach und viele GrĂ€ben fassten die Wassermassen nicht mehr. Zahlreiche Straßen und Keller wurden ĂŒberflutet. Die Feuerwehren und das THW waren mit allen verfĂŒgbaren KrĂ€ften im Einsatz. Neuralgische Punkte waren die BrĂŒckenbaustelle in Lasfelde und das Umspannwerk an der Bahn, welches vollzulaufen drohte. Als der Regen nachlies, zeigte sich der Himmel wieder friedlich.

Eseltreiber – Teil 2
(cb) Das Grummeln am Donnerstagabend und die schwarze Wand, die ĂŒber den Westerhöfer Wald aufzog verhieß schon nichts gutes, aber wĂ€hrend z.B. in Förste lediglich eine leichter Regenschauer niederging öffneten sich von Badenhausen bis Osterode die Schleusen und es kam eine wahre Sintflut vom Himmel. Etwa eine halbe Stunde hielt der Starkregen an und verwandelte BĂ€che und GrĂ€ben in FlĂŒĂŸe, ĂŒberflutete und unterspĂŒlte Straßen, setzte Keller unter Wasser und lief in HĂ€user. Die Kanalisation war hoffnungslos ĂŒberfordert und das Wasser sprudelte aus den Gullideckeln und drĂŒckte sie hoch.

Bis kurz vor Mitternacht waren 140 MĂ€nner und Frauen der Feuerwehren aus Osterode, Förste, Nienstedt,Eisdorf, Dorste, Freiheit, Lerbach und Bad Grund sowie des THWs im Einsatz und taten ihr Bestes den Wasser- und Schlammmassen Herr zu werden. Ein besonderer Gefahrenpunkt war das Umspannwerk der Harz Energie “An der Bahn” in Katzenstein. Dieses drohte vollzulaufen und wurde vom THW mit SandsĂ€cken vor den Wassermassen geschĂŒtzt.

Quelle: Eseltreiber
Mehr Fotos auf Eseltreiber – untere HĂ€lfte


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