Nicht nur Ehrungen und Beförderungen bei der JHV der Dorster Wehr

Während der überaus gut besuchten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dorste ließ es sich der stellvertretende Stadtbrandmeister Reiner Wode nicht nehmen, Willi Jäger und Arnold Wächter für deren bereits 60 Jahre währende Mitgliedschaft in der Dorster Wehr mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes zu ehren.

Weil Rainer Deppe-Wode, Arno Ernst und Bodo Klages auch schon 40 Jahre dazugehören, durften sie ebenso diese Auszeichnung entgegennehmen. Detlef Armbrecht wiederum erhielt für seine besonderen Verdienste in der Wehr vom Niedersächsischen Landesfeuerwehrverband die Ehrennadel in Bronze.

Weil Arnd Jäger bereits seit 40 Jahren seiner Wehr aktiv zur Seite steht, erhielt er das Niedersächsische Ehrenzeichen. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden Thorsten Kleindienst und Maik Sindram ebenso ausgezeichnet. Harald Wächter wiederum erhielt für 20 Jahre Vorstandsarbeit die Verdienstmedaille in Gold der „Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände“.

Helmut Barkhoff, Werner Exner, Willi Fahlbusch, Eberhard Hertel, Heini Lüer, Friedrich Mönnich und Karl Roddewig wurden von Ortsbrandmeister Maik Sindram dafür geehrt, weil sie der Freiwilligen Feuerwehr Dorste bereits seit 40 Jahre fördernd zur Seite stehen. Rolf Bornemann, Wolfgang Deppe, Heinz Fahlbusch, Horst Römermann, Günter Schmidt und Ulrich Tetzlaff gehören seit 25 Jahren dazu, dafür wurden auch sie geehrt.

Reiner Wode sprach aber auch zwei Beförderungen aus. Somit ist Ortsbrandmeister Maik Sindram jetzt Hauptlöschmeister und sein Stellvertreter, Achim Dix, erster Hauptlöschmeister. Alexander Haase, Falko Jäger und Marc März wurde vom Ortsbrandmeister der haben jetzt den der Dienstgrad „Oberfeuerwehrmann“ verliehen.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Birgit Jäger ebenso einstimmig zur Kassenwartin wiedergewählt, wie Denise Sindram zur Schriftwartin. Neu hinzugekommen ist Barbara Jäger als Kassenprüferin. Neu als fördernde Mitglieder in die Wehr eingetreten sind: Kai und Karsten Claus, Uwe Gebhardt, Markus Klapprodt und Dirk Lüer.

Brigitte Schreiber und Hartwig Kahle wiederum traten wegen des Erreichens der Altersgrenze in die Altersabteilung über.

Zuvor waren aber im Dorfgemeinschaftshaus diverse Berichte und Grußworte zu vernehmen. So teilte Maik Sindram eingangs mit, dass 2012 als das Jahr der Jubiläen bezeichnet werden könne. Die Wehr sei aber dennoch bei vielfältigen Einsätzen gefordert worden.

Zwei besondere Highlights seien die Feierlichkeiten anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Dorste sowie die Planwagenfahrt aufgrund des 20jährigen Bestehens der Frauengruppe gewesen.

Auf das neue Jahr zu sprechen kommend, verwies der Ortsbrandmeister darauf, dass nunmehr Rauchmelderpflicht in den Wohnhäusern vorherrsche. Aus dem triftigen Grunde hat die Dorster Wehr die Idee anderer Wehren aufgenommen und will den Eltern jedes neugeborenen Kindes in Dorste einen Rauchmelder schenken.

Stadtbrandmeister Wode verwies in seinem Bericht darauf, dass im letzten Jahr die Einsätze gestiegen seien. Der Schwerpunkt habe bei den Hilfeleistungen gelegen. Gestiegen sei allerdings auch die Zahl der Fehlalarme. Insgesamt seien die zwölf Wehren 371mal ausgerückt, 56 Mal zu Brandeinsetzten, 111mal aufgrund von Fehlalarmen, 120 Mal zu Hilfeleistungen, 57 Mal zu Brandsicherheitswachen und 21 Mal zu Alarmübungen.

Die Wehren zählten insgesamt 493 männliche und 74 weibliche aktive Mitglieder. In den Jugendwehren seien 45 Mädchen und 127 Jungen vertreten. Sieben von ihnen seien aus der Kinderfeuerwehr gekommen, in welcher zurzeit 16 Mitglieder anzutreffen seien. Bei den fördernden Mitgliedern sei eine erfreuliche Steigung auf 2 725 zu verzeichnen gewesen. Zu den Musikzügen Dorste, Förste, Freiheit, Lasfelde und Schwiegershausen gehörten 116 Kameradinnen und Kameraden.

Harald Wächter legte den Bericht über den Musikzug der Freiwlligen Feuerwehr Dorste vor, der insgesamt 54mal zu den unterschiedlichsten Anlässen aufgetreten ist. Außerdem habe man sich zu 52 Übungsabenden getroffen. Der Sprecher erinnerte unter anderem an die selbst gefertigte CD, die auch zugunsten des Elternhauses des krebskranken Kindes in Göttingen verkauft wurde. Dorthin konnten die aufgerundete Summe von 1 500 Euro übergeben werden.

Ortsbürgermeisterin Helga Klages rief in ihrem Grußwort alle Eltern und Großeltern dazu auf, ihren Kindern oder Enkelkindern die Jugend- oder die Kinderwehr näher zu bringen. Denn wenn der Nachwuchs in den Wehren fehle, müsste ein nicht finanzierbarer Weg der Berufswehr eingeschlagen werden. Im positiven Sinne seien schon jetzt alle Freiwilligen Feuerwehren und ihre Einsatzkraft unbezahlbar, und das müsse so bleiben. Sie freue sich schon jetzt auf die gute Zusammenarbeit mit den Kameradinnen und Kameraden in 2013.

Osterodes Bürgermeister Klaus Becker fasste sich in seinem Grußwort recht kurz und dankte allen für deren immer wehrende Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Und er versprach, dass aufgrund des enger geschnürten Finanzgürtels der Stadt einige Beschaffungsmaßnahmen zurückgestellt worden seien, aber bestimmt nicht in Vergessenheit geraten werden.


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