Spiel und Spaß mit der Dorster Feuerwehr

Feuerwehrveranstaltungen im Ferienpass ziehen immer viele Kinder an. Dies kann auch die Dorster Feuerwehr bestätigen. Zu ihrer diesjährigen Ferienpassaktion kamen 23 Kinder aus dem Osteroder Stadtgebiet, um ein paar schöne Stunden am Dorster Feuerwehrhaus zu verbringen.
Zu diesem Anlass hatten sich die Organisatoren einiges einfallen lassen. Zunächst wurden die vielfältigen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Dorste vorgestellt, denn dazu gehört viel mehr als “nur” das bloße Löschen: Osterfeuer durchführen, Laternenumzug im Herbst sichern und begleiten, Radtouren veranstalten oder beim Umwelttag unterstützen wurden als Beispiele genannt.

Es folgte ein kleines Experiment zum Thema “Feuer” sowie Tipps zur richtigen Verhaltensweise im Falle eines Brandes. Aufgeteilt in drei Gruppen durchliefen die Kinder mehrere Stationen. So musste ein Quiz beantwortet oder ein kleiner “Brand” mit der Kübelspritze gelöscht werden. Natürlich durfte eine Führung rund um ein Feuerwehrauto nicht fehlen. Höhepunkt des Nachmittages war die anschließende Siegerehrung, bei der es alle drei Gruppen auf das Siegertreppchen schafften. Jedes Kind erhielt eine Urkunde, etwas Süßes zum Naschen und weitere Kleinigkeiten als Geschenke, wie beispielsweise sogenannte “Kinderfinder”. Darunter versteht man reflektierende Aufkleber, die unten an Türrahmen von Kinderzimmern angebracht werden. Sind Räume im Brandfall verraucht, steigt der Rauch nach oben. Einsatzkräfte können jedoch den “Kinderfinder” noch sehen und wissen somit, dass in dem Raum möglicherweise Kinder sind. Ein praktisches Geschenk, welches zudem Leben retten kann.

Brennt Feld

Auf einem Feld an der B241 zwischen Berka und Dorste hatte eine Heuballenpresse Feuer gefangen. Das Feuer ging zuerst auf das Feld und dann auf sich dort befindliche Heuballen über.
Brennende Heuballen setzten sich aufgrund der Hanglage in Bewegung und entfachten weitere Feuer.

Gemeinsam mit den Wehren der Gemeinde Katlenburg-Lindau und aus der FTZ NOM wurden die Feuer von mehreren Seiten bekämpft. Aufgrund der Lage gelang dies nur mit wasserführenden Fahrzeugen

Rauchentwicklung Mähdrescher

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde ein Mähdrescher mit einer Rauchentwicklung auf einem Getreidefeld vorgefunden. Der Besitze hatte bereits mit Feuerlöscher und mit Wasser gefüllten Kanistern erste Löschversuche unternommen.

Mit insgesamt 2 C-Rohren wurde der Brand gelöscht. Anschließend eskortierten die alarmierten Ortswehren das noch fahrtüchtige Fahrzeug bis zum Hof des Besitzers, um im Falle einer Wiederentzündung schnell eingreifen zu können.

Hilflose Person in Wohnung

Die Wohnung konnte gewaltfrei mit Fachwerkzeug geöffnet und die vorgefundene Person anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.

PKW hat sich die ölwanne aufgerissen

Ein PKW hatte sich die Ölwanne aufgerissen und stand nun auf einem Feldweg am Sösewehr. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden mittels Bindemittel von der Straße aufgenommen. Ferner wurde auf dem Zulauf zur Söse ein Ölabsorbschlauch sowie weiteres Bindemittel ausgebracht.

Unklare Rauchentwicklung

Ein “Freiflächenbrand an der K431” wurde uns am 07.03.2022 um 01.08 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen fanden wir einen Feldschuppen von ca. 30 m² Grundfläche im Vollbrand vor und erkundeten zunächst die Umgebung (Einsatzort: Richtung Förste, Höhe Klärwerk, Auf dem Deimke, “In den Denkeswiesen”).

Da die direkte Zufahrt aufgrund des nassen Geländes nicht möglich und insbesondere keine Ausbreitung des Feuers zu befürchten war, haben wir das Gebäude kontrolliert abbrennen lassen. Wir waren mit 14 Kameraden vor Ort. Übergabe erfolgte sodann an die Polizei.

PKW im Graben, verm. auslaufende Betriebsstoffe, 1x leicht

Kurz vor der Ortschaft Schwiegershausen ereignete sich am 11.12.’21, gegen 21.45 Uhr, ein Verkehrsunfall. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle hatte sich der Fahrzeugführer allein aus dem Fahrzeug befreien können und kam -auf den ersten Blick- insbesondere aufgrund des ausgelösten Airbags mit leichten Verletzungen davon, die vom Rettungsdienst versorgt wurden. Die Fahrzeugfront war total zerstört, nachdem die Fahrt an einem Baum endete.

Wir nahmen auslaufende Betriebsmittel auf und entfernten die zerstörte Batterie. Ferner übernahmen wir die Verkehrssicherung, sammelten Fahrzeugteile zusammen und kehrten die Fahrbahn. Insgesamt waren wir mit 20 Kameraden*innen vor Ort. Einsatzstellenübergabe an die Polizei erfolgte gegen 22.30 Uhr.