Viele Ehrungen bei der Dorster Wehr

Auf der Jahresversammlung langjährige Treue der Mitglieder gewürdigt

Osterode (pb). Der Höhepunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dorste dürfte die Ehrung vieler Mitglieder für deren jahrzehntelange Treue gewesen sein. Löschmeister Friedrich Schreiber und Hauptfeuerwehrmann Artur Hoffmeister gehören der Wehr bereits jeweils 60 Jahre an, die Hauptfeuerwehrmänner Helmut Ernst und Arnold Mißling auch schon 50 Jahre. Dafür überreichte ihnen Kreisbrandmeister Heinz Gärtner das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Gleiches durften außerdem Brandmeister Otto Fahlbusch sowie die Hauptfeuerwehrmänner Werner Armbrecht, Heini Eberhardt und Hauptfeuerwehrmann Friedrich Linsenhoff für ihre 40 Jahre währende Treue sowie der Hauptfeuerwehrmann Peter Bruchmann für 25 Jahre entgegennehmen.

Das Niedersächsische Ehrenzeichen überreichte Heinz Gärtner Ortsbrandmeister Gundolf Schreiber und dem Ersten Hauptfeuerwehrmann Friedrich-Wilhelm Kasten, weil sie bereits 40 Jahre aktiv in der Wehr sind.

Bei den anstehenden Wahlen gab es auch einige Änderunden. So wurde Frank Kühne zum Gerätewart neu gewählt. Maik Sindram wurde ebenso zum Sicherheitsbeauftragten wieder gewählt wie Klaus Dröge zum Zeugwart. Bestätigt wurde die Wahl der Jugendwehr, die sich dafür entschieden hat, dass Achim Dix weiter Jugendwart bleibt und Christoph Murken sein Stellvertreter wird. Neu hinzugekommen ist außerdem noch Thorsten Kleindienst als Kassenprüfer. Maik Sindram wurde außerdem zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Gundolf Schreiber überreichte Heiko Fette und Markus Dunemann die Ehrennadel in Silber der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände dafür, dass sie dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Dorste bereits seit 20 Jahren angehören. Heinz Gärtner bat Musikzugführer Herbert Wiese zu sich, weil er ihm im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes die Silberne Ehrennadel überreichen wollte. Schließlich habe sich der Stabführer seit 1964 der Musik verschrieben, den Taktstock als Stellvertreter 1991 und 2000 als musikalischer Chef in die Hände genommen. Zudem wurden sechs Mitglieder der Jugendwehr in die aktive Wehr und ebenso viele fördernde Mitglieder aufgenommen.

Zuvor machte Ortsbrandmeister Schreiber in seinem Bericht deutlich, dass die Dorster Wehr ein aktionsreiches Jahr hinter sich gebracht hat. Vor großen Unglücken sei man zwar verschont worden, die Gemeinde allerdings nicht von enormen Regenfällen im August und September. Die Wehr sei auch nach Schwiegershausen gerufen worden. Schreiber wusste aber auch über ein positives Ereignis zu berichten: den Anbau des Feuerhauses. Bislang habe man fast 2000 Stunden in Eigenleistung eingebracht. Er bedankte sich bei der Stadt Osterode für die Bereitstellung der finanziellen Mittel und bei Otto Klages für die gute Zusammenarbeit sowie bei den Kameradinnen und Kameraden für die geleisteten Stunden. Abschließend ließ er die Versammlung noch wissen, dass die Wehr zurzeit 60 aktive Mitglieder, drei Ehrenmitglieder, 24 Mitglieder der Reserveabteilung, 30 der Altersabteilung und 15 der Jugendwehr sowie 171 fördernde Mitglieder zähle.

Harald Wächter teilte mit, dass der Musikzug, der über 27 aktive Mitglieder verfüge, über 50 Auftritte zu verzeichnen gehabt habe, was umgerechnet fast 2000 Stunden Einsatz bedeutet hätte. Und an 129 Tagen sei der musikalische Nachwuchs geschult worden. Stadtbrandmeister Rank Regelin berichtete, dass die Freiwillige Feuerwehr Osterode aus 641 aktiven Mitgliedern bestehe, und sich die Jugendwehren als besonderer Garant für die Sicherstellung des Nachwuchses erwiesen hätten. Die fünf Musikzüge zählten zurzeit 149 Mitglieder. Zusammen mit den fördernden Mitgliedern könne die Osterode Wehr auf 3843 Mitglieder schauen. Die insgesamt 313 Einsätze hätten wiederum gezeigt, dass auf keine der Ortwehren verzichtet werden dürfe. Ortsbürgermeisterin Helga Klages sprach in ihrem Grußwort insbesondere allen Mitgliedern ein großes Dankeschön dafür aus, dass sie 2007 immer dann zur Stelle gewesen wären, wo sie auch gebraucht worden seien. Allein beim Hochwasser sei Hilfe geleistet worden, die über das normale Maß weit hinaus gereicht hätte. Pastor Dr. Hermann Mahnke betonte, dass der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Dorste das kulturelle Aushängeschild der Gemeinde sei.

Quelle: HarzKurier vom 18. Januar 2008


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