Wettkämpfe der Feuerwehr Elvershausen anlässlich der 100 Jahr Feier

Eine gute Feuerwehr ist schnell, die Elbingeroder Feuerwehr aber ist die schnellste, zumindest bei den Pokalwettkämpfen in Elvershausen. Sie errang mit 445 Punkten den ersten Platz vor der Gruppe zwei aus Elvershausen (441) und der Gruppe eins aus Gillersheim (440). Auf dem vierten Platz landete die Gruppe eins aus Dorste mit 439 Punkten, den fünften Platz teilen sich die Gruppe eins aus Schwiegershausen und die Gruppe der Langenholtenser Wehr mit je 437 Punkten.

Anlass der Wettkämpfe war der 100. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Elvershausen. 24 Feuerwehrgruppen aus der gesamten Umgebung von Katlenburg, Northeim und Moringen waren am Wochenende dabei, um hundert Jahre Feuerwehr in Elvershausen zu feiern. Insgesamt 60 Teilnehmer beteiligten sich an den Wettkämpfen. Die Pokalwettkämpfe sind ein rein freundschaftlicher Schlagabtausch, mit denen die Elvershäuser Wehr ihr Jubiläum feiern wollte.

Jede Gruppe bestand aus einem Gruppenführer, einem Maschinisten, einem Melder, und je einem Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp. Ziel der Wettkämpfe war es, wie bei einem Brandeinsatz Schläuche, Rohre und Pumpe bereit zu machen und dann zu löschen. Dabei kam es vor allem auf Schnelligkeit, gute Koordination und straffe Organisation an. Das klappte bei den meisten Gruppen trotz Gluthitze vorbildlich: Nach nur wenigen Sekunden schoss bereits das Wasser gegen die drei Klappziele, die es zu treffen galt. Stolperfallen gab es dabei so einige, im wahrsten Sinne des Wortes: Ein falscher Schritt und man blieb an einem Seil hängen, und bereits ein falscher Handgriff konnte die Gruppe um Sekunden zurückwerfen.

Damit die Wettkämpfe auch für die älteren Teilnehmer fair blieben, bekamen diese so genannte Alterspunkte als Bonus. Sieghard Eikemeyer, Ortsbrandmeister von Elvershausen, zeigte sich zufrieden: “Was bisher gelaufen ist, war alles gut”, sagte er bereits am Anfang.

Als Trophäe für ihren Einsatz bekamen die Teams der Feuerwehren Pokale und Urkunden überreicht. Die eigentliche Belohnung aber kam für viele erst danach: Dann wurde nämlich noch zünftig gefeiert.